Satzung des Vereins

§1 Name und Sitz

  1. Der Verein führt den Namen „emma – Gemeinsam stark : Selbsthilfe für Gesundheit, Soziales und Inklusion (Schwerpunkt chronische Erkrankungen – Mukoviszidose)“.
  2. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz e.V. nach „emma – Gemeinsam stark“.
  3. Der Sitz des Vereins ist Brieselang.

§2 Geschäftsjahr

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§3 Zweck und Ziele des Vereins

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und mildtätige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Ziele und Zwecke des Vereins:

  1. Hauptziel und –zweck 1: Der Verein will eine gesundheitliche Anlaufstelle für chronisch erkrankte Betroffene und Angehörige sein. Für Mukoviszidose Betroffene bieten wir außerdem umfassende und aktuelle Informationen über das Krankheitsbild, Therapien und Forschung an. Eine enge Zusammenarbeit mit weiteren Selbsthilfevereinigungen, sowie der persönliche Austausch von Informationen und Erfahrungen sollen Erkrankten und ihren Angehörigen bei der Bewältigung der Diagnose und den Problemen des Alltags helfen. Die Öffentlichkeit soll für die speziellen und umfassenden Probleme, die eine chronische Erkrankung mit sich bringt, sensibilisiert werden. Unser Motto lautet: „Gemeinsam besser. Besser gemeinsam – gemeinsam stark!“.
  2. Hauptziel und –zweck 2: Plötzlich und unbeabsichtigt in finanzielle, gesundheitliche und/oder psychische Not geratene Menschen finden bei uns eine sichere und unabhängige Anlaufstelle. Wir sind offen für alle Hilfesuchenden und unterstützen diese kostenfrei und umfassend in ihrer schweren Lebenslage in zahlreichen sozialen Belangen (z.B. Existenz- und Lebenssicherung, Pflegeleistungen, Anerkennung von Behinderung, Teilhabe, Eingliederungshilfe, Krankenkassenleistungen, Rehabilitation). Wir unterstützen in der Vermittlung zu psychologischen und gesundheitlichen Anlaufstellen bis hin zum direkten Kontakt/Übergabe.
  3. Hauptziel und –zweck 3: Integration und Inklusion. Zu unseren Zielen gehört die Gewährleistung eines bedarfsgerechten Angebots chronisch kranker Kinder für Kindertagesstätten, Tagespflege und Schule (z.B. Integrationskitaplatz, Kitaassistenz, Schulassistenz, zusätzliches Integrationspersonal, Integrationsstatus, örtliche Anpassungen).
  4.  Hauptziel und –zweck 4: Interessenvertretung chronisch Erkrankter und deren Angehöriger.

Die Umsetzung der Ziele und Zwecke erfolgt durch:

  1. Wir sind Ansprechpartner für Eltern und Angehörige neudiagnostizierter und bereits diagnostizierter Kinder.
  2. Wir sind Ansprechpartner für chronisch erkrankte Betroffene Erwachsene und Angehörige.
  3. Wir organisieren einen Erfahrungsaustausch zwischen Betroffenen und/oder Angehörigen.
  4. Wir veranstalten Eltern- und Informationstreffen.
  5. Zukünftig sollen auch digitale Möglichkeiten geschaffen werden, damit Betroffene, die aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund ihres Keimspektrums nicht persönlich teilnehmen können, dennoch Treffen und Veranstaltungen beiwohnen können.
  6. Zur Stressreduktion und Vermeidung von Überlastung im Therapiealltag bieten wir basierend auf jahrelanger Erfahrung umfangreiche Hilfen, Beratung und Projekte für Betroffene und Angehörige (siehe §3 Absatz 7).
  7. Unser Angebot:
    1. Beratung zur Beantragung eines Pflegegrades oder Höherstufungsantrags, Erstellen von Pflegeprotokollen, Vorbereitung auf den MDK Besuch, Begleitung bei der MDK Begutachtung, Nachbetreuung und Hilfen beim Widerspruch, Informationen zu Pflegeleistungen, die die Pflegenden entlasten können. (SGB XI)
    2. Beratung zur Beantragung eines Grades der Behinderung und Merkzeichen Vermittlung zu entsprechenden unabhängigen Fachstellen und Widerspruchsverfahren. (VersMedV)
    3. Unterstützung (beratend) zu Teilhabe- und Rehabilitationsmaßnahmen. (SGB IX)
    4. Unterstützung (beratend) bzgl. Integration in Kita und Schule, Beantragung eines Integrationsstatus. (SGB VIII)
    5. Unterstützung (beratend) bei Anträgen auf Leistungen zur Existenz- und Lebenssicherung sowie Widersprüchen. (SGB XII)
    6. Unterstützung bei Problemen mit der Krankenkasse benötigter Hilfsmittel und Medikamente. (SGB V)
    7. Unterstützung bei anderen Antragsstellungen.
    8. Planung und Umsetzung spezieller und unterschiedlicher aktueller Projekte.
  8. Betroffene kennen den Hindernislauf um an praktische Informationen zu kommen, und das Weiterleiten von einer Beratung zur Nächsten ohne jeglichen Erfolg. Wir möchten ganzheitliche Verantwortung übernehmen, den Ratsuchenden diese Arbeit abnehmen und begleiten.
  9. Wir betreiben Öffentlichkeitsarbeit u.a. zu den Themen: das Krankheitsbild Mukoviszidose, Folgeerkrankungen, Unterstützungsangebote für Betroffene und Angehörige, Therapie und Pflege, Integration und Teilhabe, Hilfe zur Selbsthilfe, Vorsorge, psychische Auswirkungen und Depression, Veranstaltungen und Treffen, Behandlungsmöglichkeiten, Studien- und Forschungsergebnisse. Die Umsetzung erfolgt durch einen Webauftritt (eigene Homepage), Social Media wie Facebook und Informations-Flyer und -Broschüren, Projekte sowie Veranstaltungen und Beratung.
  10. Wir streben eine Kooperation und Austausch mit Ambulanzen der Region an.
  11. Wir nehmen regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen, Seminaren und Schulungen
  12. Wir streben zur Vernetzung eine Zusammenarbeit mit gleichen oder ähnlichen Vereinen bzw. Verbänden an.

§4 Selbstlose Tätigkeit

  1. Der Verein ist selbstlos tätig;
  2. Der Verein verfolgt nicht in erster Linie erwerbs- und eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Der Verein handelt aus humanitärer Verantwortung.
  4. Der Verein ist neutral und unparteiisch.

§5 Mittel des Vereins: Spenden, Sponsoren, Fördermittel, Mitgliedsbeiträge

  1. Spenden: Spenden von Personen, Institutionen und Unternehmen fließen vollständig in die Mittel des Vereins, die wie in §3 und §6 definiert verwendet werden dürfen.
  2. Finanzmittel durch Sponsoren: Personen, Institutionen, Unternehmen und Stiftungen können wie in §12 definiert Sponsoren werden. Die jährlichen Beiträge fließen vollständig in die Mittel des Vereins, die wie in §3 und §6 definiert verwendet werden dürfen. Sponsoren werden transparent auf unserem Internetauftritt und relevanten Print-Publikationen veröffentlicht.
  3. Fördermittel: Personen, Institutionen, Unternehmen und Stiftungen können mittels Fördermitteln helfen Vereinsziele und Projekte zu realisieren. Die Fördermittel fließen vollständig in die Mittel des Vereins, die wie in §3 und §6 definiert verwendet werden dürfen. Fördermittel und –geber werden transparent auf unserem Internetauftritt und relevanten Print-Publikationen veröffentlicht.

§6 Mittelverwendung

  1. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
  2. Alle Leistungen außerhalb von bindenden Verträgen sind freiwillig – Rechtsansprüche von Mitgliedern oder Dritten auf nicht vertragsgebundene Leistungen bestehen nicht.
  3. Mittel des Vereins können zur Realisierung der Vereinszwecke und –ziele, für Honorar- und Fachkräfte, Aufwandsentschädigungen und Projekte verwendet werden.

§7 Verbot von Begünstigungen

Es darf keine Person durchfinanzielle oder materielle Leistungen, die dem Zweck und den Aufgaben des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßige Vergütungen begünstigt werden.

§8 Erwerb der Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus ordentlichen und fördernden Mitgliedern.
  2. Ordentliche Mitglieder des Vereins können natürliche und juristische Personen sein.
  3. Fördernde Mitglieder sind natürliche oder juristische Personen ohne Stimmberechtigung, die die Zwecke und Aufgaben des Vereins durch Beiträge fördern.
  4. Der Verein ist offen gegenüber neuen Mitgliedern.
  5. Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen.
  6. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.
  7. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, welche dann endgültig entscheidet.

§9 Beendigung der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied.
  3. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  4. Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen.
  5. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens 6 Monaten.
  6. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
  7. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig.
  8. Wird der Ausschließungsbeschluss vom Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Ausschluss sei unrechtmäßig.

§10 Pflichten und Rechte der Mitglieder

  1. Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.
  2. Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied.
  3. Die schriftliche Austrittserklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.
  4. Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen.
  5. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder Beitragsrückstände von mindestens 6 Monaten.
  6. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand.
  7. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig.
  8. Wird der Ausschließungsbeschluss vom Mitglied nicht oder nicht rechtzeitig angefochten, so kann auch gerichtlich nicht mehr geltend gemacht werden, der Ausschluss sei unrechtmäßig.

§11 Beiträge

  1. Innerhalb der Gründungsphase werden von den Mitgliedern keine Mitgliedsbeiträge erhoben. Danach beträgt der Monatsbeitrag 1,-€ (Jahresbetrag 12,.€).
  2. Im Folgenden bestimmt die Mitgliederversammlung die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit.
  3. Die Höhe des Jahresbeitrages sowie seine Änderungen werden von der Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit beschlossen.
  4. Die ordentliche oder fördernde Mitgliedschaft ist an die regelmäßige Zahlung eines Mitgliederbeitrages gebunden, die freiwillige Zahlung höherer Beiträge ist zugelassen.

§12 Sponsoren

  1. Personen oder Institutionen, die den Verein finanziell unterstützen wollen, ohne Mitglied zu werden, können durch schriftliche Erklärung „Sponsoren des Vereins“ werden.
  2. Dieser Status wird ihnen mittels Urkunde bestätigt.
  3. Sponsor zu sein, ist an die regelmäßige Überweisung eines (jährlichen) Förderbetrages gebunden.
  4. Über die Förderbeträge werden Spendenbescheinigungen ausgestellt.
  5. Sponsoren werden als Gäste zu Mitgliederversammlungen und weiteren Veranstaltungen des Vereins eingeladen. Weiteres regelt der Vorstand und veröffentlicht dazu Informationen als „Unsere Sponsoren“.

§13 Organe des Vereins

  1. Personen oder Institutionen, die den Verein finanziell unterstützen wollen, ohne Mitglied zu werden, können durch schriftliche Erklärung „Sponsoren des Vereins“ werden.
  2. Dieser Status wird ihnen mittels Urkunde bestätigt.
  3. Sponsor zu sein, ist an die regelmäßige Überweisung eines (jährlichen) Förderbetrages gebunden.
  4. Über die Förderbeträge werden Spendenbescheinigungen ausgestellt.
  5. Sponsoren werden als Gäste zu Mitgliederversammlungen und weiteren Veranstaltungen des Vereins eingeladen. Weiteres regelt der Vorstand und veröffentlicht dazu Informationen als „Unsere Sponsoren“.

§14 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan.
  2. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstandes, Wahl der Kassenprüfern/innen, Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.
  3. Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung: Die ordentliche Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einmal jährlich sowie dann einberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert. Der / Die Vorstandsvorsitzende(r) lädt schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung und unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen ein. Es kann durch Post oder mittels E-Mail eingeladen werden. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte dem Verein bekannt gegebene Anschrift gerichtet war.
  4. Tagesordnung der Mitgliederversammlung: Die Mitglieder erhalten mit der Einladung eine Tagesordnung. Anträge von Mitgliedern des Vereins zur Änderung bzw. Ergänzung der Tagesordnung sind beim Vorstand des Vereins bis spätestens zwei Wochen vor dem Termin der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen. Der Antrag soll eine Begründung enthalten. Termingerecht eingereichte Anträge werden in die Tagesordnung aufgenommen. . Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen. Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung aufgenommen und beschlossen werden.
  5. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig. Jede ordnungsgemäß eingeladene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
  6. Die Mitgliederversammlung wird durch den Vorsitzenden oder von einem Vorstandsmitglied geleitet. Der Versammlungsleiter übt das Hausrecht aus.
  7. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich ausgeübt werden.
  8. Stimmrecht: Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen der ordentlichen Mitglieder. Bei Jugendlichen bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres kann das Stimm- und Wahlrecht jedoch nur durch einen gesetzlichen Vertreter ausgeübt werden. Eine schriftliche Vollmacht mit der vertretungsweisen Stimmabgabe beauftragen („Vertretungsstimme“) ist in diesem Fall erforderlich. Die schriftlichen Vollmachten werden zu den Akten genommen.
  9. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
  10. Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.
  11. Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet, wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und von Gründen verlangt. Für Frist, Tagesordnung und Ort gilt §13.3 und §13.4 dieser Satzung. Dringlichkeitsanträge zur Tagesordnung sind nicht zugelassen.
  12. Beschlussfassung: Die Mitgliederversammlung beschließt mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen – es sei denn, Gesetz oder Satzung schreiben eine andere Stimmenmehrheit vor. Stimmenthaltungen werden festgestellt, aber nicht gewertet. Bei Stimmengleichheit gilt ein Antrag als abgelehnt.
  13. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

§15 Vorstand

  1. Führung des Landesverbandes: Die Geschäfte des Landesverbandes werden durch den Vorstand geführt.
  2. Der Vorstand im Sinn des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorsitzenden und dem/der Kassierer/in. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Zwei Vorstandsmitglieder vertreten gemeinsam.
  3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von einem Jahr gewählt. Gründerin (Vanessa Schulze-Plaschnick) des Vereins ist automatisch im Vorstand und nicht abwählbar.
  4. Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.
  5. Wiederwahl ist zulässig.
  6. Der Vorstand bleibt solange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.
  7. Bei Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.
  8. Die Vorstandsmitglieder haben Rechte und Pflichten nach Maßgabe dieser Satzung. Sie sind verpflichtet, dem Gesamtwohl des Vereins und der Verwirklichung seines Zweckes zu dienen. Eine Vertretung ist ausgeschlossen. Das Vorstandsamt ist persönlich auszuüben. Eine Stellvertretung durch nicht dem Vorstand angehörende Personen ist ausgeschlossen.
  9. Die Vorstandsmitglieder sind zur Verschwiegenheit verpflichtet. Diese Verpflichtung kann durch Vorstandsbeschluss im Einzelfall aufgehoben werden.
  10. Die Vorstandsmitglieder sind grundsätzlich ehrenamtlich tätig. Vorstandsmitglieder können für die Vorstandstätigkeit eine von der Mitgliederversammlung festzusetzende pauschale Tätigkeitsvergütung im Rahmen der gültigen gesetzlichen Regelungen erhalten.

§16 Kassenprüfung

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr eine/n Kassenprüfer/in.

Wiederwahl ist zulässig.

§17 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Gründerin des Vereins – Vanessa Schulze-Plaschnick – , die es ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat. Im Falle, dass Frau Vanessa Schulze-Plaschnick als Vorstandsvorsitzende diese Aufgabe nicht übernehmen kann, fällt das Vermögen des Vereins an den zweiten Vorsitzenden, welcher es ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.